Meine Kochevents

Meine Kochevents sind geprägt von der Freude an mediterraner Lebensart.

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Freunde und Familie treffen sich, um gemeinsam zu kochen und zu essen. Bei einem Gläschen Wein wird schon während des Kochens gefachsimpelt, wo die frischesten und hochwertigsten Zutaten zu ergattern sind, welche Art der Zubereitung besonders schonend ist und den Geschmack ganz besonders zur Geltung bringt, welche Rezepte in der Familie vererbt oder gerade neu entdeckt wurden, welcher Wein besonders gut zu diesem oder jenem Essen passt. Und auch während des Essens drehen sich die Gespräche häufig wieder um die Qualität und den Genuss des Essens und der Getränke.

Auch der Ablauf meiner Kochevents folgt einer tief verwurzelten italienischen Tradition und beinhaltet die typischen Elemente eines italienischen Menüs.

Aperitivo

AperitivoIn Italien werden die Gäste immer herzlich und mit großer Freundlichkeit empfangen. Die Atmosphäre ist gelöst und freundschaftlich. Der Aperitivo ist somit ein Zeichen der Gastfreundschaft. Bei einem ersten Gläschen sollen die Gäste erst einmal in Ruhe ankommen und sich wohl fühlen, bevor die gemeinsamen Vorbereitungen beginnen.

Sobald wir uns etwas kennengelernt haben, teilen wir uns in vier Gruppen mit 3-4 Personen ein, die jeweils einen Teil des Menüs vorbereiten und den anderen Gästen servieren und präsentieren werden.

Antipasto

Vitello tonnato

Der Vorspeise wird in Italien eine ganz besondere Bedeutung beigemessen. Sie eröffnet das Essen und versucht, mit besonderer Raffinesse auf den ersten Blick zu beeindrucken. Der Auftakt des Menüs soll mit ausgefallenen Ideen oder neuen Geschmackserlebnissen überraschen und die folgenden Gänge einleiten. „L’antipasto non diventi un pasto.“ Die Vorspeise soll kein eigenständiges Essen sein; die Kreativität und das Geschmackserlebnis stehen eindeutig im Vordergrund.

Primo

Primo

Wenn ein Gang zum Sinnbild für die italienische Küche geworden ist, dann ist es der Primo Piatto. Im Laufe der Zeit hat er sich sehr gewandelt. Der Primo ist raffinierter, leichter und gesünder geworden. Frische selbst gemachte oder getrocknete Pasta, Gnocchi, Risotti (Reisgerichte), Brodi (Brühen), Minestre (Gemüseeintöpfe) oder Zuppe (Suppen). Es gibt eine schier unendliche Zahl an Füllungen, Soßen und Arten der Zubereitung. Er kann auch als eigenständiges Gericht gereicht werden, wenn es mal schnell gehen muss. Ist er Teil eines Menüs fällt die Portion etwas kleiner aus. Sättigend ist ein Primo jedoch immer.

Secondo

Secondo

Der Secondo Piatto ist der Hauptgang eines Menüs. Je nach Region und Jahreszeit dominieren frischer Fisch oder Fleisch. In einigen Gegenden Italiens wird traditionell häufig auch Wild zubereitet. Dazu wird immer ein passender Contorno (eine Beilage) gereicht. Qualität und Frische sind in Italien dabei viel wichtiger als die Menge. In den letzten Jahren erfreuen sich Fischgerichte zunehmender Bedeutung; es gibt aber auch in Italien immer mehr rein vegetarische Secondi.

Dolce e caffè

Dolce

Frischer Käse oder Obst können ein italienisches Menü abschließen. Aber ganz ohne Dolci (Süßspeisen) geht es in Italien nicht. Budini (Puddings), Gelati (Speiseeis), Sorbetti e Semifreddi (Sorbets und gefrorene Parfaits), Panna Cotta, Tiramisù, Zabaione, Zucotto (Biskuit mit Schokoladencrème). Der Reichtum und die Variantenfalt der italienischen Nachspeisen sind legendär. Einige haben ihren Ursprung in einer ganz spezifischen Region Italiens. Beispielsweise sind Granita (eine Art Sorbet mit Zitronen-, Mandel- oder Caffè-Geschmack), Pignolata (ein zu einer Pyramide geschichteter Teig) und Paste di mandorla (Mandelplätzchen) typische sizilianische Süßspeisen.

Dazu trinkt der Italiener seinen Caffè, was im Deutschen einem Espresso entspricht. Er kann auch mit einem Schuss Grappa „korrigiert“ werden. Das nennt sich „Espresso coretto con grappa“ oder schlicht „coretto“. Kaffee mit Milch, in welcher Form auch immer, ist in Italien nur am Vormittag üblich und gilt abends als verzeihlicher „passo falso“ (Fehltritt).